Oliver Graf – Fachlich geprüft
Gründer & Geschäftsführer, Proteus.one · 30+ Jahre Sicherheitserfahrung · Ehem. BKA (Personenschutz Bundespräsident) · Diplom-Verwaltungswirt (FH) · M.A. PPW (LMU München) · Lehrbeauftragter FH Campus Wien

Nicht jede politische Tätigkeit oder jedes Mandat löst automatisch einen umfassenden hoheitlichen Schutzanspruch aus. Proteus.one übernimt private Personenschutzaufträge für Akteure aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik.
Oliver Graf – Fachlich geprüft
Gründer & Geschäftsführer, Proteus.one · 30+ Jahre Sicherheitserfahrung · Ehem. BKA (Personenschutz Bundespräsident) · Diplom-Verwaltungswirt (FH) · M.A. PPW (LMU München) · Lehrbeauftragter FH Campus Wien
Persönliche Sicherheit beginnt mit einem Gespräch, nicht mit einem Vertrag — die erste Einschätzung ist vertraulich und unverbindlich.
Privater Personenschutz für Politiker bildet in Deutschland die Ausnahme. Die persönliche Sicherheit für offizielle Amtsträger ist über Behörden wie das Bundeskriminalamt (BKA) oder Landespolizeibehörden organisiert. Art und Dimensionierung von Schutzmaßnahmen werden nach der Polizei-Dienstvorschrift 129 festgelegt, die Gefährdungen hinsichtlich ihrer zeitlichen und räumlichen Nähe in drei Stufen kategorisiert. Aus polizeirechtlichen, organisatorischen, aber auch fiskalischen Gründen können Versorgungslücken entstehen. So kommt es vor, dass private Sicherheitsunternehmen engagiert werden, die staatliche Schutzaufträge entweder sinnvoll ergänzen oder unabhängig von der Polizei allein verantworten. Nicht nur wenn individuelle Bedrohungen im Raum stehen, sondern auch im Wahlkampf oder anlässlich der Teilnahme an Veranstaltungen, die ausweislich einer Risikobewertung „zielattraktiv“ erscheinen. Ergeben sich parallele Zuständigkeiten polizeilicher und privater Sicherheitsträger, kommt es entscheidend auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ an. Auf der Basis polizeilicher Berufs- und einschlägiger Projekterfahrung kann Proteus.one entsprechenden Schnittstellenanforderungen optimal gerecht werden.
„Personenschutz im politischen Raum heißt, Sicherheit zu garantieren ohne Bürgernähe zu verlieren – das ist alles andere als trivial.“
OLIVER GRAF · GRÜNDER & GESCHÄFTSFÜHRER, PROTEUS.ONE
Politische Arbeit geht mit vielschichtigen Risiken einher. Die Gefahren reichen von verbalen Anfeindungen und gezielter Einschüchterung bis hin zu komplexen, hybriden Bedrohungen. Wenn Desinformation, digitale Ausspähung und physische Risiken verschmelzen, wird Sicherheit schnell zum akuten Personenschutzthema. Agieren statt reagieren: Durch kontinuierliche Lagebewertung und Protective Intelligence erkennen wir gefährliche Entwicklungen, bevor sie Realität werden. Wir analysieren Stimmungslagen, Drohmuster und digitale Signale. So passen wir Schutzmaßnahmen proaktiv an – und schützen Sie, bevor eine Ausnahmesituation entsteht
Politische Exposition bringt eigene Risiken mit sich. Sie reicht von Anfeindungen und Drohungen über gezielte Einschüchterung bis zu hybriden Bedrohungsformen, die zunehmend auch zum Personenschutzthema werden – etwa wenn Desinformation, digitale Ausspähung und physische Bedrohung zusammenwirken. Eine kontinuierliche Lagebewertung und Protective Intelligence helfen, solche Entwicklungen früh zu erkennen, bevor sie sich zu einer konkreten Gefahr verdichten. Aus der Beobachtung von Stimmungslagen, Drohmustern und digitalen Signalen lassen sich Schutzmaßnahmen rechtzeitig und angemessen anpassen – statt nur auf Vorfälle zu reagieren, wenn sie bereits eingetreten sind.
Ein erstes Gespräch verpflichtet zu nichts – es schafft Klarheit darüber, ob und welcher Schutz angemessen ist. Diskret und ohne Verkaufsdruck.
Proteus.one steht für Personenschutz, der Kompetenz nicht behauptet, sondern durch Arbeitsweise belegt. In der Laufbahn von Gründer und Geschäftsführer Oliver Graf bündeln sich rund 30 Jahre Erfahrung im Sicherheitsbereich — eine Tiefe, die sich in der Sorgfalt der Analyse und der Zurückhaltung der Umsetzung niederschlägt.
„Wir empfehlen nur, was die Gefährdungslage tatsächlich erfordert. Verhältnismäßigkeit ist im Personenschutz kein Schlagwort, sondern objektivierbarer Maßstab.“
OLIVER GRAF · GRÜNDER & GESCHÄFTSFÜHRER, PROTEUS.ONE
Premium-Personenschutz fällt nicht auf. Unsere Mandate behandeln wir vertraulich — ausnahmslos. Das beginnt bei der ersten Anfrage.
Wir empfehlen nur, was die Gefährdungslage tatsächlich erfordert. Verhältnismäßigkeit ist kein Schlagwort, sondern Handlungsmaxime. Guter Personenschutz ist streng risikoadjustiert.
Von München aus betreuen wir Mandate regional, überregional und in der ganzen Welt.
Unsere Abläufe folgen dokumentierten, geprüften Standards. Deren Einhaltung garantieren wir mit einer Inhouse-Compliance-Funktion und einem gelebten Qualitätsmanagement.
Nein. Staatlicher Personenschutz wird nur nach behördlicher Gefährdungsbewertung angeordnet und lässt sich nicht beauftragen.
Bestimmte Spitzenpolitiker stehen aufgrund ihres Amtes dauerhaft im Fokus, ihre Gefährdung wird standardmäßig beurteilt. Je nach Ergebnis wird flexibel über eine sogenannte Gefährdungsstufe (Stufe 1 bis 3) und den Umfang der Schutzmaßnahmen entschieden.
Ja. Angesichts zunehmender fiskalischer Zwänge und einer kontinuierlichen Verschärfung der Sicherheitslage werden Versorgungslücken im staatlichen Personenschutz zu erwarten sein. Unsere Arbeitsrealität wird schon heute bestimmt von gut funktionierenden informellen „Public-Private-Partnerships“, die – soweit rechtlich zulässig – durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit den parallel zuständigen Sicherheitsbehörden gekennzeichnet sind.
Der private Personenschutz für Politiker bei öffentlichen oder teilöffentlichen Terminen wird strikt strukturiert, diskret und in enger Abstimmung mit staatlichen Behörden organisiert. Die Organisation läuft regelmäßig in den vier wesentlichen Phasen Vorfeld-Analyse mit digitaler Aufklärung, Gefährdungsbewertung, Vor-Ort-Erkundung und Koordination mit Polizei und sonstigen Hoheitsträgern ab. In der operativen Umsetzung hat das 3-Ringe-Konzept des U.S. Secret Service als fundamentales Sicherheitsmodell für den Personenschutz etabliert. Es teilt den Raum um die zu schützende Person in drei konzentrische, ineinandergreifende Sicherheitszonen auf, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren, wobei die Intensität der Maßnahmen und Strenge der Kontrollen von außen nach innen drastisch zunimmt.
Ja. Der gute Personenschützer bewegt sich sicher zwischen Nähe und Distanz und hat ein gutes Sensorium für das Erkennen von Auffälligkeiten entwickelt. Damit können gleichzeitig ein gutes Sicherheitsniveau und weitgehende Bürgernähe aufrechterhalten werden. Prinzipiell ist anzustreben, das der Politiker in der Außenwahrnehmung nicht deutlich mit Personenschutzmaßnahmen zu assoziieren ist. In akuten Bedrohungslagen wird das trotz Anpassung im Erscheinungsbild allerdings kaum möglich sein.
Oliver Graf gründete Proteus.one 2004 und verantwortet als Geschäftsführer Strategie, Analyse und Qualität der Schutzkonzepte. Vor seiner Tätigkeit in der freien Wirtschaft war er beim Bundeskriminalamt in der Terrorismusabwehr sowie im Personenschutz für den Bundespräsidenten eingesetzt. Heute zählt er zu den profiliertesten Stimmen für ein modernes, analytisch fundiertes Verständnis von Personenschutz im deutschsprachigen Raum.
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Schildern Sie uns Ihre Situation — wir bewerten sie sachlich und zeigen auf, ob und welcher Schutz angemessen ist. Diskret, unverbindlich und ohne Verpflichtung.